Schritt 1: Reinigen Sie das Gründach (2x pro Jahr)

Ein Sedumdach fängt Blätter, Zweiglein und anderes organisches Material auf. Das kann das Wachstum des Sedums beeinträchtigen. Eine angesammelte Blätterschicht sorgt nämlich dafür, dass die Pflänzchen zu wenig Licht und Luft bekommen. Deshalb ist es wichtig, dein Dach zweimal pro Jahr zu reinigen.

Sowohl im Frühjahr (März–April) als auch im Herbst (September–Oktober) entfernst du am besten Blätter, Äste und gegebenenfalls abgestorbene Pflanzenreste. Verwende einen Laubbläser auf niedriger Stufe oder eine weiche Bürste, um Schmutz zu entfernen, ohne die Pflanzen zu beschädigen.

Tipp: Fallen dir beim Pflegen kahle Stellen auf? Kein Problem: Das kannst du ganz einfach selbst beheben, indem du zu lange Pflänzchen zurückschneidest und diese Triebe über die kahlen Stellen streust, um sie wieder aufzufüllen.

Bunter sukkulenter Bodendecker über einem Streifen aus Steinen

Schritt 1: Reinigen Sie das Gründach (2x pro Jahr)

Ein Sedumdach fängt Blätter, Zweiglein und anderes organisches Material auf. Das kann das Wachstum des Sedums beeinträchtigen. Eine angesammelte Blätterschicht sorgt nämlich dafür, dass die Pflänzchen zu wenig Licht und Luft bekommen. Deshalb ist es wichtig, dein Dach zweimal pro Jahr zu reinigen.

Sowohl im Frühjahr (März–April) als auch im Herbst (September–Oktober) entfernst du am besten Blätter, Äste und gegebenenfalls abgestorbene Pflanzenreste. Verwende einen Laubbläser auf niedriger Stufe oder eine weiche Bürste, um Schmutz zu entfernen, ohne die Pflanzen zu beschädigen.

Tipp: Fallen dir beim Pflegen kahle Stellen auf? Kein Problem: Das kannst du ganz einfach selbst beheben, indem du zu lange Pflänzchen zurückschneidest und diese Triebe über die kahlen Stellen streust, um sie wieder aufzufüllen.

Schritt 2: Unkraut und Moos entfernen

Obwohl Sedumdächer von Natur aus weitgehend unkrautarm sind, können dennoch manchmal unerwünschte Pflänzchen oder Moos wachsen, besonders in den ersten Jahren nach der Anlage.

  • Kontrollieren Sie das Dach jede Jahreszeit auf Unkraut und entfernen Sie es händisch (vorsichtig samt Wurzel herausziehen).
  • Achten Sie auf Moosbildung, besonders in schattigen Bereichen. Viel Moos deutet oft auf Nährstoffmangel hin, daher kann Düngen helfen.

Tipp: Vermeiden Sie chemische Bekämpfungsmittel; sie können das Sedum beschädigen und  das Ökosystem stören.

Gelbe und rosa Bodendeckerblumen vor einem modernen Glasgebäude

Schritt 2: Unkraut und Moos entfernen

Obwohl Sedumdächer von Natur aus weitgehend unkrautarm sind, können dennoch manchmal unerwünschte Pflänzchen oder Moos wachsen, besonders in den ersten Jahren nach der Anlage.

  • Kontrollieren Sie das Dach jede Jahreszeit auf Unkraut und entfernen Sie es händisch (vorsichtig samt Wurzel herausziehen).
  • Achten Sie auf Moosbildung, besonders in schattigen Bereichen. Viel Moos deutet oft auf Nährstoffmangel hin, daher kann Düngen helfen.

Tipp: Vermeiden Sie chemische Bekämpfungsmittel; sie können das Sedum beschädigen und  das Ökosystem stören.

Stap 3: Überprüfen Sie den Wasserablauf

Ein Gründach puffert Regenwasser, aber es ist wichtig, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Kontrolliere daher regelmäßig, ob die Wasserabflüsse oder Dachrinnen nicht durch Schmutz, Laub oder Moos verstopft sind.

  • Kontrolliere nach einem heftigen Regenschauer, ob das Wasser gut abläuft.
  • Mach Abflüsse frei, wenn du bemerkst, dass Pfützen stehen bleiben.

Tipp: Ein guter Wasserabfluss verhindert eine Überlastung des Dachs und schützt die Dachkonstruktion vor Feuchtigkeitsschäden.

Gestapelte schwarze Anzuchtschalen mit jungen Pflanzen auf einer Terrasse neben einer Wand

Stap 3: Überprüfen Sie den Wasserablauf

Ein Gründach puffert Regenwasser, aber es ist wichtig, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Kontrolliere daher regelmäßig, ob die Wasserabflüsse oder Dachrinnen nicht durch Schmutz, Laub oder Moos verstopft sind.

  • Kontrolliere nach einem heftigen Regenschauer, ob das Wasser gut abläuft.
  • Mach Abflüsse frei, wenn du bemerkst, dass Pfützen stehen bleiben.

Tipp: Ein guter Wasserabfluss verhindert eine Überlastung des Dachs und schützt die Dachkonstruktion vor Feuchtigkeitsschäden.

Schritt 4: Das Sedumdach düngen (1 bis 2x pro Jahr)

Sedum-Pflanzen sind pflegeleicht, aber für ein gesundes Wachstum und starke Wurzeln brauchen sie gelegentlich zusätzliche Nährstoffe. Die Substratschicht ist nämlich relativ dünn und enthält nur wenige Nährstoffe. Bei Regenschauern wird überschüssiges Wasser abgeleitet, und dabei werden auch die Nährstoffe mit ausgeschwemmt. Dünge dein Gründach daher mindestens einmal pro Jahr, am besten im Frühjahr (März–April). Idealerweise wiederholst du diese Düngung im Herbst (September), um sicherzustellen, dass dein Gründach gegen extreme Temperaturen gewappnet ist und schön dicht bleibt.

  • Verwende einen speziellen Sedum-Dünger mit Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor.
  • Streue den Dünger gleichmäßig über das Dach, am besten vor oder während eines Regenschauers, damit die Nährstoffe gut aufgenommen werden. Wenn es nach dem Düngen längere Zeit trocken bleibt, solltest du dein Dach am besten kurz beregnen.

Tipp: Düngung hilft dem Sedum, dicht und kräftig zu bleiben, wodurch Unkraut und Moos weniger Chancen haben.

Schotterterrasse neben einer Ziegelmauer mit Blick auf einen Rasen, ein Flachdach-Oberlicht und Bäume.

Schritt 4: Das Sedumdach düngen (1 bis 2x pro Jahr)

Sedum-Pflanzen sind pflegeleicht, aber für ein gesundes Wachstum und starke Wurzeln brauchen sie gelegentlich zusätzliche Nährstoffe. Die Substratschicht ist nämlich relativ dünn und enthält nur wenige Nährstoffe. Bei Regenschauern wird überschüssiges Wasser abgeleitet, und dabei werden auch die Nährstoffe mit ausgeschwemmt. Dünge dein Gründach daher mindestens einmal pro Jahr, am besten im Frühjahr (März–April). Idealerweise wiederholst du diese Düngung im Herbst (September), um sicherzustellen, dass dein Gründach gegen extreme Temperaturen gewappnet ist und schön dicht bleibt.

  • Verwende einen speziellen Sedum-Dünger mit Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor.
  • Streue den Dünger gleichmäßig über das Dach, am besten vor oder während eines Regenschauers, damit die Nährstoffe gut aufgenommen werden. Wenn es nach dem Düngen längere Zeit trocken bleibt, solltest du dein Dach am besten kurz beregnen.

Tipp: Düngung hilft dem Sedum, dicht und kräftig zu bleiben, wodurch Unkraut und Moos weniger Chancen haben.

Schritt 5: Bei extremer Trockenheit gießen

Sedumdächer sind sehr trockenheitsresistent, besonders wenn der Sedumteppich gut angewurzelt und voll entwickelt ist. Normalerweise ist zusätzliches Gießen nicht nötig, weil Sedum Wasser in den Blättern speichert. Bei extremer Hitze und langen Perioden ohne Regen (4+ Wochen) kann zusätzliches Gießen jedoch erforderlich sein.

  • Gieß in den Morgen- oder Abendstunden um die Verdunstung zu minimieren.
  • Verwende eine Gießkanne oder einen Gartenschlauch mit Sprühkopf für eine gleichmäßige Bewässerung.

Tipp: Merkst du, dass sich das Sedum rot oder violett verfärbt? Das ist ein Zeichen von Trockenstress – deine Pflanzen können dann etwas zusätzliches Wasser gebrauchen. Auch im Herbst wird sich das Sedum rot verfärben, das ist ein normaler Prozess und weist nicht auf Wassermangel hin.

Grüner grasbewachsener Hügelgipfel unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken

Schritt 5: Bei extremer Trockenheit gießen

Sedumdächer sind sehr trockenheitsresistent, besonders wenn der Sedumteppich gut angewurzelt und voll entwickelt ist. Normalerweise ist zusätzliches Gießen nicht nötig, weil Sedum Wasser in den Blättern speichert. Bei extremer Hitze und langen Perioden ohne Regen (4+ Wochen) kann zusätzliches Gießen jedoch erforderlich sein.

  • Gieß in den Morgen- oder Abendstunden um die Verdunstung zu minimieren.
  • Verwende eine Gießkanne oder einen Gartenschlauch mit Sprühkopf für eine gleichmäßige Bewässerung.

Tipp: Merkst du, dass sich das Sedum rot oder violett verfärbt? Das ist ein Zeichen von Trockenstress – deine Pflanzen können dann etwas zusätzliches Wasser gebrauchen. Auch im Herbst wird sich das Sedum rot verfärben, das ist ein normaler Prozess und weist nicht auf Wassermangel hin.